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EUR/USD: Risikoaversion vor FED-Entscheid


20.03.2018
Deutsche Bank

Frankfurt (www.aktiencheck.de) - Die wohl wichtigste Nachricht des gestrigen Tages mag zwar nicht den US-Dollar direkt betroffen haben, aber die EU und Großbritannien gleichermaßen, so die Analysten der Deutschen Bank.

Diese hätten sich nämlich überraschend auf eine Übergangszeit nach dem Brexit bis zum Ende des Jahres 2020 geeinigt. Diese 21-monatige Frist nach dem Brexit im März 2019 trete, so EU-Chefunterhändler Michel Barnier, jedoch nur im Rahmen eines umfassenden Austrittsabkommens in Kraft und bedürfe noch der Zustimmung der Staats- und Regierungschefs der EU. Während dieser Zeit behalte Großbritannien, das sich weiterhin an die EU-Regeln halten müsse, Zugang zum Binnenmarkt und bleibe Teil der Zollunion. Allerdings sei noch keine abschließende Einigkeit über die Behandlung der Grenzkontrollen zwischen dem EU-Irland und dem britischen Nordirland erzielt worden. Aber es sei positiv zu vermerken, dass dieses Problem das vorläufige Abkommen offensichtlich nicht beeinträchtigt habe.

Immerhin habe die Übereinkunft das gestrige Handelsgeschehen maßgeblich geprägt, wobei sowohl Pfund Sterling (zwischenzeitlich +1,0 Prozent) als auch der Euro, wenn auch längst nicht in gleichem Maße, gegenüber dem US-Dollar zugelegt hätten. Wenig Kursbeeinflussendes sei indes bislang vom heute endenden G20-Treffen der Finanzminister und Notenbanker in Buenos Aires zu vernehmen gewesen, bei dem unter anderem die von US-Präsident Donald Trump angekündigten Strafzölle ein Thema seien.

Schließlich habe gestern auch noch eine andere Meldung die Runde gemacht. So sei aus so genannten EZB-Quellen (vgl. Reuters) zu vernehmen gewesen, dass EZB-Vertreter ihre Diskussionen angeblich unlängst nicht mehr so sehr auf das Ende der Anleihekäufe, sondern auf die zukünftige Entwicklung der Leitzinsen gelenkt hätten. Trotz dieser Debatte, so die Quellen, wolle man angesichts der schleppenden Inflationsentwicklung etwaige Erwartungen hinsichtlich eines (steileren) Zinspfades in Grenzen halten. Gut möglich, dass sich der Euro auch deswegen etwas stabilisiert habe - an einem anderen Handelstag hätte er womöglich sogar mehr profitieren können, aber die morgen endende Sitzung der US-Notenbank dürfte die Akteure von größeren Engagements abgehalten haben. Damit bleibe der EUR/USD (ISIN: EU0009652759, WKN: 965275) in seiner Konsolidierungszone zwischen 1,2155 und 1,2555 trendlos gefangen. (20.03.2018/ac/a/m)

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