Indizes
vom 20.09.18, 00:17
Kurs
Vortag
+/- abs.
%   
DAX 12.219
12.158
+61,35
+0,50 %
MDAX 26.249
26.249
-0,23
0,00 %
TecDAX 2.867
2.908
-40,60
-1,40 %
SDAX 12.216
12.238
-22,00
-0,18 %
X-DAX 12.224
12.170
+54,56
+0,45 %


Suche
 
 erweitert  
nach Kursen
 Aktien
 Fonds
 Optionen & Futures
 Optionsscheine
 Währungen
 Zertifikate
nach Artikeln
 alle Artikel
 nur Analysen
 nur News
 als Quelle

Newsletter
 
mehr
 Aktien   
 Derivate   
 Fonds   
 Forex   
 Optionsscheine   
 Rohstoffe   
 Zertifikate   

Trading-Depot Login
 
Passwort vergessen?
oder Neuanmeldung


 
 

Gute Gründe für einen festen Euro?


07.03.2018
Deutsche Bank

Frankfurt (www.aktiencheck.de) - Es ist immer wieder faszinierend mitzuerleben, wie schnell sich Meinungen und Begründungen an den Finanzmärkten ändern können, so die Analysten der Deutschen Bank.

Dafür reiche ein Blick vier Handelstage zurück. Denn seinerzeit, am 28. Februar, habe der Euro noch auf dem tiefsten Punkt des Monats notiert. Tags darauf habe US-Präsident Donald Trump geradezu eine Bombe platzen lassen, als er verkündet habe, er wolle Stahl- und Aluminium-Importe mit Zöllen in Höhe von 25 bzw. 10 Prozent belegen. Die Finanzmärkte hätten angesichts eines drohenden Handelskrieges entsprechend heftig reagiert. Und auch der Dollar sei wegen damit verbundenen US-Wachstumssorgen, so das Argument vieler Akteure, unter Druck geraten. Auf jeden Fall habe man vor dem vergangenen Wochenende nicht gerade von Risikofreude der Marktteilnehmer sprechen können. Und auch danach wussten die Akteure vielerorts nichts mit den politischen Neuigkeiten anzufangen, so die Analysten der Deutschen Bank. Allem voran mit dem Wahlergebnis in Italien, das trotz aller Schwierigkeiten, dortzulande eine schnelle Regierung zu bilden, schnell weggesteckt worden sei.


Nun scheine sich der Wind gedreht zu haben, denn gestern habe es in der Tat eine Überraschung gegeben: Nordkorea wolle mit den USA im kommenden Monat Gespräche über seine mögliche Denuklearisierung aufnehmen.

Die globalen Aktienmärkte hätten auf breiter Front angezogen, der Dollar habe sich indes weiter abgeschwächt. Die Risikofreude der Marktteilnehmer sei gestiegen, sei zu vernehmen gewesen. Dies sei, wie zum Beweis, vor allen Dingen am plötzlich schwächelnden Schweizer Franken - in Krisenzeiten ein sicherer Hafen - zu sehen. Interessanterweise habe sich der Franken aber bereits an den beiden vorangegangenen Handelstagen gegenüber dem Euro und selbst im Verhältnis zum Greenback abgeschwächt. Ähnlich wie übrigens der Yen, der gerade in Sachen Korea-Krise ebenfalls immer wieder als sicherer Hafen genannt werde.

Und was den drohenden Handelskrieg der USA angehe, hätten diverse republikanische Spitzenpolitiker Donald Trump gedrängt, seine Politik, ausländische Importe mit Strafzöllen zu belegen, nicht fortzusetzen. Das hätte dem Dollar konsequenterweise doch auch helfen können. Tatsächlich habe der feste Euro wie die gestrige Marktreaktion zeige, einige Akteure auf dem falschen Fuß erwischt. Und jener scheine sich - abseits aller guten Begründungen - auch weiterhin in Richtung der Obergrenze seiner Konsolidierung zwischen 1,2150/55 und 1,2555 bewegen zu wollen. (07.03.2018/ac/a/m)


Erweiterte Funktionen
Artikel drucken Artikel drucken Artikel versenden Artikel versenden
Weitere Analysen & News mehr

Copyright 2018 forexcheck.de, implementiert durch ARIVA.DE AG