Indizes
vom 17.01.19, 18:44
Kurs
Vortag
+/- abs.
%   
DAX 10.919
10.931
-12,62
-0,12 %
MDAX 22.735
22.780
-44,67
-0,20 %
TecDAX 2.517
2.520
-2,99
-0,12 %
SDAX 10.106
10.112
-5,80
-0,06 %
X-DAX 10.913
10.932
-19,25
-0,18 %


Suche
 
 erweitert  
nach Kursen
 Aktien
 Fonds
 Optionen & Futures
 Optionsscheine
 Währungen
 Zertifikate
nach Artikeln
 alle Artikel
 nur Analysen
 nur News
 als Quelle

Newsletter
 
mehr
 Aktien   
 Derivate   
 Fonds   
 Forex   
 Optionsscheine   
 Rohstoffe   
 Zertifikate   

Trading-Depot Login
 
Passwort vergessen?
oder Neuanmeldung


 
 

EUR/USD: Geldpolitik in Washington und Frankfurt bleibt im Fokus


01.03.2018
Nord LB

Hannover (www.aktiencheck.de) - Deutsche Inflationsdaten und ein paar Anmerkungen des Bundesbankchefs Jens Weidmann zur weiteren Ausrichtung der Geldpolitik der EZB haben sich letztlich doch nur mehr oder weniger als "Vorgruppen" für den ersten wichtigen Auftritt von Jerome Powell in der Funktion des FED-Chef erwiesen, so die Analysten der Nord LB im Kommentar zum EUR/USD (ISIN EU0009652759/ WKN 965275).

Der Ort des Geschehens sei Washington gewesen - genauer habe Powell auf dem Captiol Hill gesprochen und den gewählten US-Volksvertreten das ökonomische Umfeld und seine weiteren geldpolitischen Pläne erörtert. Der Auftritt des neuen Chefs der US-Notenbank müsse als wohl orchestriert bezeichnet werden. Das Bemühen, den US-Rentenmarkt nicht unter unnötigen Druck zu setzen, sei zweifellos zu erkennen gewesen. Die den interessierten Beobachtern (wie immer) bereits vor Beginn des Termins gereichte Partitur habe sich im Ton aber wohl doch leicht hawkisher präsentiert als erwartet worden sei. Powell sehe sich sicherlich in der Tradition seiner Vorgängerin, die neue Spitzenkraft im FOMC scheine die US-Geldpolitik nun aber doch etwas zügiger normalisieren zu wollen. Davon habe der US-Dollar profitieren können; Powell sei eben Powell und nicht Yellen oder Taylor.

In der Summe bestätige der Auftritt die Analysten in der Einschätzung, dass die Person des neuen FED-Chefs und die weiteren geldpolitischen Entscheidungen in den USA leicht stützende für die Währung der Vereinigten Staaten sein dürften. Folglich würden sie sogar recht bald mit einem Test der psychologisch wichtigen Marke von 1,20 USD pro EUR rechnen. Ob die aktuellen Zahlen zum ISM PMI Manufacturing bereits in dieser Woche eine entsprechende Bewegung würden auslösen können, werde man wohl kritisch hinterfragen müssen.

Die gestern gemeldeten Daten zum Richmond-FED-Index hätten zwar Hoffnungen auf eine positive Entwicklung geweckt, die Analysten würden im Februar dennoch mit einem marginalen Rückgang des ISM PMI Manufacturing rechnen. Die nächsten offiziellen Angaben zur Lage am US-Arbeitsmarkt sollten in jedem Fall genau im Auge behalten werden. Diese Zahlen hätten immer das Potenzial, den Devisenmarkt nachhaltiger in Bewegung zu versetzen. (Ausgabe vom 28.02.2018) (01.03.2018/ac/a/m)

Erweiterte Funktionen
Artikel drucken Artikel drucken Artikel versenden Artikel versenden
Weitere Analysen & News mehr
11.01.2019, Helaba
EUR/USD-Kurs dürfte 2019 deutlich steigen
11.01.2019, HSBC Trinkaus & Burkhardt
EUR/USD (Wochenchart): Risiko - "bearishe" Flagge bzw. SKS-Formation - Chartanalyse
11.01.2019, UBS
EUR/USD: Ist das die Trendwende?
10.01.2019, Oberbank
EUR/USD: Ausbruch aus Abwärtstrend?
10.01.2019, HSBC Trinkaus & Burkhardt
EUR/USD (Jahreschart): Der lange und steinige Weg nach Norden - Chartanalyse

Copyright 2019 forexcheck.de, implementiert durch ARIVA.DE AG