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EUR/USD: US-Inflationsdaten haben doch etwas überrascht


21.02.2018
Nord LB

Hannover (www.aktiencheck.de) - Der Renditeanstieg der US-Treasuries scheint langsam doch dem US-Dollar zu helfen, so die Analysten der Nord LB im Kommentar zum EUR/USD (ISIN EU0009652759/ WKN 965275).

So hätten die zehnjährigen Renditen amerikanischer Staatsanleihen zu Wochenbeginn die Marke von 2,90% überschritten. Zuletzt habe sich unter den Kapitalmarktteilnehmern die Erkenntnis durchgesetzt, dass die Federal Reserve bereits wieder im März auf der turnusmäßen FOMC-Sitzung tätig werde. Zunehmend werde aber darüber spekuliert, dass im weiteren Verlauf des Jahres 2018 mit nicht nur ein bis zwei sondern glatt zwei Zinsanhebungen zu rechnen sei. Vereinzelt würden sogar noch drei ausstehende Rate Hikes als realistische Möglichkeit gesehen.

Ein Auslöser sei die Veröffentlichung der US-Inflationsdaten gewesen: Die Konsumentenpreise hätten im Monat Januar überraschend deutlich um 0,5% M/M und 2,1% Y/Y angezogen. Das aktuelle Zinsumfeld sei natürlich dollarunterstützend. Insofern bleibe die US-Geldpolitik höchst relevant für den Devisenmarkt. So sollte ein Blick auf die heutige Veröffentlichung des FOMC-Protokolls von Ende Januar geworfen werden, wenngleich die Analysten von den Minutes nicht sehr viel Erhellendes erwarten würden.

Neben den US-Preisdaten habe auch die Bekanntgabe der US-Einzelhandelsumsätze für Aufmerksamkeit auf dem Devisenmarkt gesorgt: Mit einem Rückgang um 0,3% M/M habe die Zeitreihe zwar negativ überrascht, der grundsätzlich positive Wachstumstrend der US-Volkswirtschaft bleibe aber auch nach diesen Zahlen bestehen. Ob in einer solchen starken konjunkturellen Phase die Politiker in Washington mit der verabschiedeten Steuerreform nicht für eine Überstimulierung der Wirtschaft sorgen und die Finanzlage des Staates überstrapazieren würden, werde als Problem offen diskutiert. Leidtragender könnte mittelfristig der US-Dollar werden. Allerdings würden die Analysten auf Sicht der kommenden drei bis sechs Monate erwarten, dass zunächst einmal die restriktivere Geldpolitik (und nicht die expansivere Fiskalpolitik) die Richtung für den Wechselkurs bestimmen werde. (21.02.2018/ac/a/m)

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