Indizes
vom 16.08.18, 06:26
Kurs
Vortag
+/- abs.
%   
DAX 12.163
12.359
-195,86
-1,58 %
MDAX 26.201
26.592
-390,87
-1,47 %
TecDAX 2.843
2.914
-70,52
-2,42 %
SDAX 12.073
12.252
-178,87
-1,46 %
X-DAX 12.168
12.411
-242,73
-1,96 %


Suche
 
 erweitert  
nach Kursen
 Aktien
 Fonds
 Optionen & Futures
 Optionsscheine
 Währungen
 Zertifikate
nach Artikeln
 alle Artikel
 nur Analysen
 nur News
 als Quelle

Newsletter
 
mehr
 Aktien   
 Derivate   
 Fonds   
 Forex   
 Optionsscheine   
 Rohstoffe   
 Zertifikate   

Trading-Depot Login
 
Passwort vergessen?
oder Neuanmeldung


 
 

EUR/CHF: Erneute CHF-Stärke dürfte nur ein temporäres Phänomen sein


14.02.2018
DekaBank

Frankfurt (www.aktiencheck.de) - Der Schweizer Franken hat sich seit Anfang des Jahres zu einer der stärksten Währungen gegenüber dem Euro entwickelt, so die Analysten der DekaBank im Kommentar zum EUR/CHF (ISIN: EU0009654078, WKN: 965407).

Der Schweizerischen Nationalbank dürfte dies nicht besonders gut gefallen, schließlich sorge sie sich auch weiterhin um den hochbewerteten Franken. Allerdings dürfte die erneute CHF-Stärke nur ein temporäres Phänomen sein. Denn während die EZB bereits auf dem Weg zu einem Ausstieg aus der ultra-lockeren Geldpolitik sei, deute sich in der Schweiz noch keine Eile an, den Nachbarn aus dem Euroraum zu folgen. Erst ab einem Niveau von ca. 1,20 EUR/CHF, werde sie bereit sein, ernsthaft über eine Entschärfung der Rhetorik nachzudenken. Gleichzeitig sei auch trotz der deutlich besseren makroökonomischen Lage in den vergangenen Monaten wenig von Inflationsdruck zu spüren.

Die Euphorie der letzten Wochen sei kurs- und charttechnisch verflogen. Die Korrektur sollte bei einem Wochenschlusskurs oberhalb der Marke von 1,1400 jedoch Luft lassen für eine erneute Erholung in den kommenden Wochen. Den nächsten markanten Widerstand sehen die Analysten der DekaBank erst bei 1,1800. Das Ziel der alten Marke von 1,2000 rücke etwas in die Ferne.

Der Schweizer Franken habe seit Mitte 2017 gegenüber dem Euro deutlich an Stärke eingebüßt. Auf der einen Seite habe die Suche nach Sicherheit deutlich abgenommen, zum anderen mache die EZB erste Schritte, ihre lockere Geldpolitik zurückzufahren. Zwar dürfte der Franken auch 2018 noch überbewertet bleiben und die SNB von Überlegungen abhalten, die Zinsen anzuheben. Allerdings könnte die Zentralbank bei anhaltendem Abwertungstrend in diesem Jahr ihre Bereitschaft, am Devisenmarkt zu intervenieren, deutlich zurücknehmen. Eine Abkühlung der weltwirtschaftlichen Dynamik sowie politische Risiken könnten aber immer wieder die Suche nach einem sicheren Hafen und damit die Nachfrage nach CHF befeuern. Dank politischer Neutralität und widerstandsfähiger Wirtschaft (solide Staatsfinanzen und Arbeitsmarkt, innovationsstarke Wirtschaft mit konkurrenzfähigen Produkten) werde die Schweiz auch in Zukunft bei erhöhter Unsicherheit insbesondere risikoscheue Anleger anziehen. (Ausgabe 02/2018) (14.02.2018/ac/a/m)

Erweiterte Funktionen
Artikel drucken Artikel drucken Artikel versenden Artikel versenden
Weitere Analysen & News mehr
10.08.2018, UBS
EUR/CHF: Hält die kurzfristige Unterstützung?
24.07.2018, Raiffeisen Bank International AG
EUR/CHF: Frankenschwächende Faktoren sollten mittelfristig wieder zum Zug kommen
19.07.2018, Nord LB
EUR/CHF: Die Lage am Devisenmarkt ist fragil
18.07.2018, Oberbank
EUR/CHF quo vadis?
11.07.2018, Helaba
EUR/CHF: Franken kaum mit Zinsnachteil

Copyright 2018 forexcheck.de, implementiert durch ARIVA.DE AG