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EUR/JPY um die Marke von 135 geschwankt


14.02.2018
DekaBank

Frankfurt (www.aktiencheck.de) - Der Euro konnte im Januar gegenüber dem Japanischen Yen (ISIN: EU0009652627, WKN: 965262) nicht an Wert zulegen, so die Analysten der DekaBank.

Vielmehr sei er um die Marke von 135 EUR/JPY geschwankt. Dabei sei der EUR/JPY Wechselkurs in einem engen Band von 133 bis 137 EUR/JPY geblieben. Die japanische Inflationsrate sei zwar im Dezember auf 1,0% angestiegen und damit auf den höchsten Stand seit mehr als zwei Jahren. Der Yen habe davon nicht profitieren können. Denn die japanische Notenbank beunruhige die Inflationsentwicklung nicht. Beim ihrem Zinsentscheid im Januar habe die Bank of Japan zum Ausdruck gebracht, dass sie noch nicht bereit sei, mit dem Ausstieg aus der extrem lockeren Geldpolitik zu beginnen. Der EZB-Präsident Draghi habe auf der Pressekonferenz zum EZB-Zinsentscheid ebenfalls keine Signale über eine weitere Normalisierung ausgesendet, so dass für den EUR/JPY Wechselkurs der geldpolitische Patt zwischen der Bank of Japan und der EZB zur Seitwärtsbewegung im Januar beigetragen habe.

Das Abprallen am Widerstand von 137,50 und das Rücksetzen unterhalb des Niveaus von 134,00 spreche für einen Seitwärtshandel auf aktuellem Niveau in der Handelsspanne 134,50 bis 132,00. Ein Wochenschlusskurs oberhalb dieser Marke spreche für einen neuen Anlauf auf die Marke von 137,00 bis 137,50.

Der Yen habe gegenüber dem Euro im Jahresverlauf 2017 an Wert verloren. Der Ausblick für die japanische Währung bleibe trübe. Eine nachhaltige Aufhellung der Wachstumsperspektiven sei nach wie vor nicht in Sicht. Denn Premierminister Abe zögere weiter, mit echten Strukturreformen den zentralen Bereich seiner "Abenomics" in Angriff zu nehmen. Die Notenbank sei mit ihrer expansiven Geldpolitik mittlerweile ein wesentlicher Anker der Volkswirtschaft. Je länger die Strukturreformen und die Schuldenkonsolidierung hinausgeschoben würden, desto größer werde die Abhängigkeit von der lockeren Geldpolitik und desto schwerer werde der Ausstieg aus diesem monetären Umfeld. Für eine nachhaltige Gesundung der Volkswirtschaft sei - neben Strukturreformen - eine Normalisierung der Geldpolitik unerlässlich. (Ausgabe 02/2018) (14.02.2018/ac/a/m)

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