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EUR/USD: Mehr Dollar-Schwäche als Euro-Stärke


13.02.2018
DekaBank

Frankfurt (www.aktiencheck.de) - Der Euro hat gegenüber dem US-Dollar im Januar von 1,20 auf 1,24 EUR/USD (ISIN EU0009652759/ WKN 965275) aufgewertet, so die Analysten der DekaBank.

Am 25. Januar habe der EUR/USD-Wechselkurs sogar mit 1,25 den höchsten Stand seit Dezember 2014 erreicht. Kurz zuvor habe der US-Finanzminister Mnuchin auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos einen schwächeren Dollar als eine von der US-Regierung willkommene Entwicklung benannt und als gut für die USA bezeichnet. Die Abschwächung des US-Dollar im Januar sei vor dem Hintergrund leicht enttäuschender US-Wirtschaftsdaten geschehen. Dazu hätten das US-Wirtschaftswachstum im vierten Quartal und die Arbeitsmarktentwicklung im Dezember gehört. Der Zinsentscheid der US-Notenbank im Januar habe hingegen keinen Anlass für einen schwächeren US-Dollar gegeben.


EUR/USD habe die Widerstandszone um die 1,2500 herum nicht nachhaltig durchbrechen können, sei allerdings auch nicht nachhaltig unter die Unterstützung bei 1,2200 gefallen. Dies spreche für eine Erholungsphase auf diesem Niveau. Ein Durchbruch der Unterstützung spräche für eine tiefere Konsolidierung bei 1,2100/1,2090. Generell bleibe ein positives EUR-Bild bestehen, da Kurse unterhalb der 1,2000 unwahrscheinlich erscheinen würden.

Für den Euro erwarten die Analysten der DekaBank mit Blick auf die fundamentalen Faktoren gegenüber dem US-Dollar bis Ende 2018 eine leichte Abwertung. Sie würden mit einer weiterhin hohen Zinsdifferenz zwischen US-Treasuries und deutschen Bundesanleihen rechnen. Der US-Zinsvorsprung dürfte sich bei kurz- und mittelfristigen Staatsanleihen ausweiten und bei langfristigen Staatsanleihen überdurchschnittlich groß bleiben. Zudem seien die Wachstumsaussichten für die US-Wirtschaft günstiger als für Euroland. Grundsätzlich stützend für den Euro sei dagegen die von den Analysten prognostizierte Verfestigung des Aufschwungs in Euroland.

In den USA habe die Notenbank 2015 das Anleihekaufprogramm beendet. Die US-Leitzinswende sei im Dezember 2015 erfolgt, während die Europäische Zentralbank frühestens 2019 die erste Leitzinserhöhung beim Einlagensatz vornehmen werde. Entsprechend werde die Geldpolitik den Euro zunächst noch tendenziell belasten. (Ausgabe 02/2018) (13.02.2018/ac/a/m)


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