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Euro: Starke Korrektur


13.02.2018
Deutsche Bank

Frankfurt (www.aktiencheck.de) - Manchmal bedarf es eines fast leeren ökonomischen Datenkalenders wie gestern, um sich vor Augen zu führen, dass die vergangene Handelswoche für den Euro nicht nur mit einem Verlust von rund 1,8 Prozent endete, so die Analysten der Deutschen Bank.

Vielmehr handle es sich auch noch um den größten Wochenrücksetzer seit Mitte November 2016. Natürlich lägen die Gründe hierfür auf der Hand, zumal sich im Gegenzug der US-Dollar auch gegenüber anderen Valuten erholt habe. Es dürften dieselben Ursachen sein, die letztlich auch für die heftigen Reaktionen an den zuvor teilweise überhitzten globalen Aktienmärkten gesorgt hätten, aber im Devisenhandel wesentlich gedämpfter angekommen seien. Denn die Inflationsängste, die vor allem in den USA aufgekommen seien, hätten sich auch auf die Zinserwartungen ausgewirkt. Zumindest zeige etwa das CME FedWatch Tool, dass die implizite Wahrscheinlichkeit für eine Zinserhöhung im März auf rund 77 Prozent (Vorwoche 70 Prozent) gestiegen sei. Aber eine wesentliche Erklärung für die Dollar-Stärke der vergangenen Woche könnte einfach darin liegen, dass im Ausland angelegtes Kapital wegen der gestiegenen Risikoaversion der Investoren aus dem Euroraum in Richtung USA zurückgeholt worden sei.

Andererseits sei seit Monatsbeginn die Erwartung, die EZB könne ihr Anleihekaufprogramm schneller als gedacht beenden, deutlich gesunken. Nicht zuletzt, weil der Euro seit Jahresbeginn bis dahin recht schnell mehr als 4 Prozent an Wert gewonnen habe. Nicht umsonst habe in der vergangenen Woche der eigentlich als Zinsfalke bekannte Bundesbankpräsident Jens Weidmann in einer Rede angekündigt, man werde hinsichtlich der Inflationsentwicklung den Wechselkurs beobachten. Mit anderen Worten: Ein zu schneller Euro-Anstieg würde - auch wenn die EZB keine Wechselkurspolitik betreibe - eine schnellere Gangart beim Zurückfahren der Anleihekäufe möglicherweise konterkarieren. Trotz des Rücksetzers in der vergangenen Woche, korrigiere der Euro immer noch innerhalb seines kurzfristigen Aufwärtstrends zwischen 1,2085/90 und 1,2470. (13.02.2018/ac/a/m)

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