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EUR/USD: Schwäche am US-Aktienmarkt lastet nicht auf dem Dollar


07.02.2018
Nord LB

Hannover (www.aktiencheck.de) - Die US-Aktienmärkte präsentieren sich seit Freitag unter signifikantem Druck, so die Analysten der Nord LB im Kommentar zum EUR/USD (ISIN EU0009652759/ WKN 965275).

So sei der Dow Jones Industrial Average (ISIN US2605661048/ WKN 969420) gestern nachhaltig unter die Marke von 25.000 Punkten gefallen. Damit seien die ganzen Gewinne des Jahres 2018 innerhalb kürzester Zeit regelrecht ausradiert worden. Die Korrektur an den Börsen in den Vereinigten Staaten habe ganz eindeutig auf den globalen Aktienmärkten gelastet. So sei der DAX (ISIN DE0008469008/ WKN 846900) gestern zum Start des Handels in Frankfurt unter signifikanten Druck geraten und habe sich entsprechend immer weiter sowohl von der psychologisch wichtigen Marke von 13.000 Punkten als auch von der 200-Tages-Linie entfernt. Auch andere europäische und asiatische Aktienindices hätten sich negativ entwickelt. Die Schwäche der US-Dividendenpapiere habe allerdings nicht auf der Währung der Vereinigten Staaten gelastet; dies sollte vor allem am wichtigsten Grund für die Korrektur an den Aktienmärkten liegen.

In der Tat hätten offenkundig vor allem Sorgen um die weitere US-Geldpolitik und ihre Auswirkungen auf das Zinsniveau das Sentiment an den Börsen belastet und somit Druck auf die Kurse der Dividendenpapiere in New York, Frankfurt und Tokio ausgelöst. Die jüngsten Zahlen im US-Arbeitsmarktbericht und die sehr erfreulichen Angaben zum für die Finanzmärkte sehr wichtigen ISM PMI Non-Manufacturing würden offensichtlich für mehr als zwei Leitzinsanhebungen der FED in diesem Jahr und damit auch für grundsätzlich höhere Kapitalmarktrenditen in den Vereinigten Staaten sprechen. Offenkundig habe der Anstieg der Renditen von "sicheren" 10J US-Staatsanleihen über die Marke von 2,80% festverzinsliche Wertpapiere im USD-Universum für Investoren wieder zunehmend attraktiv gemacht. Entsprechend seien in New York zuletzt Umschichtungen aus Aktien in Anleihen zu beobachten gewesen. Dieses Faktum spreche in gewisser Weise schon für die Währung der USA; der US-Zinsmarkt ziehe Mittel an. Nun dürfe man die EZB nicht aus dem Auge verlieren. (07.02.2018/ac/a/m)

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