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US-Dollar mit schwachem Jahresstart


05.02.2018
HSH Nordbank AG

Hamburg (www.aktiencheck.de) - Der Euro (ISIN EU0009652759/ WKN 965275) legte einen starken Jahresauftakt hin und konnte im Januar bereits 3,1% gegenüber dem Dollar aufwerten, berichten die Analysten der HSH Nordbank AG.

Während die konjunkturellen Fundamentaldaten weiterhin auf beiden Seiten des Atlantiks überzeugen würden, werde die Euro-Stärke maßgbelich von einem hawkishen EZB-Ausblick und dovisher Dollar-Rhetorik getragen. Offenbar würden einige EZB-Ratsmitglieder für einen schnelleren Ausstieg aus der QE-Politik plädieren. Angesichts der kräftigen Aufwertung würden verschiedene EZB-Notenbanker aber auch betonen, dass die Außenwertentwicklung des Euro dem Wunsch nach einer höheren Inflation zuwiderlaufe.

Auf der EZB-Sitzung am 25.01. habe sich Notenbank-Präsident Draghi mit Äußerungen zum Wechselkurs zurückgehalten, was von vielen Marktteilnehmern als Kaufsignal genutzt worden sei. Gleichzeitig würden Teile der US-Regierung offenbar für einen schwächeren Dollar plädieren, um US-Exporte ins Ausland zu fördern, wie US-Finanzminister Stephen Mnuchin auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos betont habe. In den nächsten Monaten sollte der Euro hoch bewertet bleiben. Die Inflationsentwicklung der Eurozone dürfte in den kommenden Monaten leicht zulegen. Auf Seiten der FED gehen die Analysten der HSH Nordbank AG von einem nächsten Zinsschritt im März aus, der dem Dollar aber nur kurzfristig helfen dürfte. (Ausgabe vom 02.02.2018) (05.02.2018/ac/a/m)

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