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Ist der Euro zu stark für den Dollar?


02.02.2018
forexcheck.de



Frankfurt a. M. (www.forexcheck.de) - Nach der Wahl Donald Trumps sowie seinen politischen Versprechen, der Konjunktur in Amerika einen Aufschwung zu bescheren gab es einige Turbulenzen am Aktienmarkt. Vor allem das Währungspaar Euro und US-Dollar sorgte für Überraschungen. Doch was zunächst nach einer Parität zwischen Euro und US-Dollar aussah, bewegte sich spätestens nach den Neuwahlen in Frankreich sowie der Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) in eine vollkommen neue Richtung. Mit welcher Entwicklung müssen Anleger in diesem Jahr rechnen?


Parität von Euro und US-Dollar


Internationale Investoren hatten lange Zeit kein großes Interesse an Geldanlagen in Europa. Die Wirtschaftslage war unsicher, da Nachrichten über hohe Arbeitslosigkeit, Finanzkrisen in Ländern wie Griechenland oder Italien sowie innenpolitische Kämpfe in einigen EU-Mitgliedsländern sich mehrten. Zudem zeigte sich die Konjunktur in Europa eher schwach. Die vielen Versprechen Donald Trumps zu Beginn seiner Amtszeit, die auf ein kommendes starkes Wirtschaftswachstum des Landes hindeuteten, verdrängten Europa wirtschaftlich aus dem Fokus. In der folgenden Zeit erfuhr Amerika hingegen eine starke konjunkturelle Entwicklung. Der US-Dollar erstarkte zunehmend gegenüber dem Euro, sodass bereits zum Ende des Jahres 2016 von einer baldigen Parität des Währungspaares gesprochen wurde. Immerhin betrug der Wechselkurs vom Euro zum US-Dollar zum Anfang des Jahres 2017 rund 1,05. Ein Umtauschkurs der beiden Währungen von eins zu eins wurde unmittelbar erwartet. Auf der Seite brokerdeutschland.de finden Sie eine aktuelle Übersicht aller Top Forex Broker.

Geldpolitische Happy Hour der EZB


Nicht nur seit dem Wahlsieg Macrons in Frankreich hat sich bei der Kursentwicklung des Euros gegenüber dem US-Dollar eine Wende aufgetan. Die EZB, die ihre Niedrigzinspolitik bereits Mitte des vergangenen Jahres wieder bestätigte, trug ebenfalls dazu bei, positive Bedingungen für ein wirtschaftliches Wachstum in Europa zu schaffen. Zwar gibt es immer noch innere Unruhen in Ländern wie in Spanien oder Griechenland. Außerdem stehen die Wahlen in Italien in diesem Jahr bevor. Daher wird die wirtschaftliche Entwicklung in Europa von Experten eher skeptisch bewertet. Doch angesichts der niedrigen Zinsen und der steigenden Kaufkraft in vielen EU-Ländern dürfte ein weiterer Anstieg des Euro gegenüber dem Dollar nicht aufzuhalten sein.

Ist der Euro die stärkste 'schwache Währung' der Welt?


Derzeit notiert der Euro gegenüber dem US-Dollar auf dem höchsten Stand seit dem Jahr 2014 an der Börse. Denn der Euro wird aktuell mit etwa 1,24 Dollar gegen die US-Währung gehandelt. Das war in den Jahren davor noch anders, als Reisende in die USA zwischen 1,05 und 1,10 Dollar für einen Euro erhielten. Der Euro ist somit im Jahr 2017 um rund 15 Prozent angestiegen. Experten schätzen diesen Höhenflug als eine wahre Sensation ein, die im Jahr 2016 noch keiner erwartet hatte. Daher ist es auch kein Wunder, dass sich die Prognosen überschlagen und bereits jetzt ein weiterer Kursanstieg auf 1,3 vorausgesagt wird. Sollte sich dieser Anstieg in diesem Jahr verwirklichen, könnte das ein Zeichen für einen weiteren wirtschaftlichen Aufschwung in Europa sein. Der Euro könnte wieder an weltweitem Ansehen hinzugewinnen, was Europa für Investoren interessant machen wird. Die wirtschaftliche Entwicklung in den Euroländern bleibt also spannend.

Fazit


Der Euro ist auf dem Weg, weitere Kursanstiege zu verbuchen. Die Weichen dafür sind indessen gestellt. Wirtschaftliche Erfolge könnten in diesem Jahr greifbar werden, falls der Aufschwung nicht durch wichtige politische Ereignisse gestört wird. Die EZB hat das ihre dazu beigetragen, den Weg für eine positive Entwicklung in Europa freizumachen. Denn laut der Auskunft der Sprecher der EZB braucht auch in der nächsten Zukunft nicht mit einer Erhöhung des Leitzinssatzes gerechnet werden. Das schafft zwar nicht die besten Voraussetzungen für Sparer. Doch für Anleger steigen die Chancen, von steigenden Kursen zu profitieren. (02.02.2018/fx/a/t)




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