Frankfurt a. M. (derivatecheck.de) - Die Marktexperten bei der HSBC Trinkaus & Burkhardt schauen auf die Entwicklung im Kursverhältnis des Euros zum US-Dollar (EUR/USD).
Mit dem Test der Unterstützungszone aus dem Hoch vom 21. Mai bei 1,2675, der 90-Tagelinie bei 1,2615, sowie dem Augusttief bei 1,2587 US-Dollar werfe der Euro derzeit einen Blick in die Höhle des Löwen. Gäben die angeführten Haltemarken nach, dürfte die Gemeinschaftswährung den Kopf hinhalten müssen; in diesem Fall wäre eine Schulter-Kopf-Schulter-Formation vervollständigt, die die Chancen auf eine Erholung deutlich verschlechtere. Das aus der Formation ableitbare Abschlagspotenzial betrage gut 7 US Cents und dürfte die nächste markante Haltemarke in Form des Hochs vom Juni bei 1,2490 US-Dollar in Schlagdistanz rücken lassen. Anschließend warte dann erst der Abwärtstrend seit Dezember 2009 bei aktuell 1,2191 US-Dollar als nächster Halt.
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Die technischen Indikatoren mahnten zur Vorsicht vor dem Negativszenario: Sowohl Stochastik als auch MACD befänden sich kurz davor, neue Ausstiegssignale zu generieren. Per Saldo gelte es deshalb, die genannte Unterstützungszone dringend zu verteidigen, um zurück zu einem positiven Fahrplan zu gelangen. Besiegelt wäre dieser aber erst mit einem Sprung über den ehemaligen Aufwärtstrend seit Juni bei 1,3092 US-Dollar.
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