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EUR/USD, aktuelles Umfeld und Marken


03.09.2010
Bremer Landesbank

Frankfurt a. M. (derivatecheck.de) - Der Euro (EUR/USD) hat heute Morgen bei 1,2825 eröffnet, nachdem im gestrigen europäischen Handel die Höchstkurse bei 1,2848 als auch zuvor die Tiefstkurse der letzten 24 Handelsstunden bei 1,2778 US-Dollar markiert worden sind, berichten die Experten der Bremer Landesbank.

Die EZB halte am Leitzins bei 1,00 % erwartungsgemäß fest. Die Zinsen seien angemessen sagt das EZB-Direktorium. Die Ausgestaltung des Dreimonats-Tender-Geschäfts sei nicht in Richtung eines Signals der Geldpolitik zu verstehen. Die hohe Liquidität werde beibehalten über das Jahresende 2010 hinaus.


Trichet habe gestern von einer unsicheren Lage geredet und damit auf die positiven Überraschungen einen negativen "Spin" gelegt. Die Risiken habe es gegeben und gebe es fraglos weiterhin. Das EZB-Direktorium thematisierte nach Angaben der Marktbeobachter aber nicht einmal in abgemessener Form die "Aufwärtsrisiken", die sich im Gegensatz zu den Abwärtsrisiken als nachhaltig und stichhaltig erwiesen hätten. Mit anderen Worten habe sich die EZB in der gesamten Aufschwungphase der Weltwirtschaft als auch der Konjunktur Europas am falschen Ende des Risikospektrums in ihrer Projektion bewegt.

Zusammenfassend ergibt sich aus Sicht der Experten bei der Bremer Landesbank ein Szenario, das den Euro gegenüber dem US-Dollar favorisiere. Ein nachhaltiges Unterschreiten der Unterstützungszone zwischen 1,2580 und 1,2610 US-Dollar negiere den positiven Bias . Mit Unterstützung könne beim Euro bei 1,2750, bei 1,2720 und bei 1,2700 gerechnet werden. Auf Widerstand stoße die Einheitswährung bei 1,2870, bei 1,2900 und bei 1,2930 US-Dollar.

Für weitere Informationen zu den Terminen nutzen Sie bitte die Verlinkung im Text. Eine ausführliche Übersicht der Daten des heutigen Tages wie auch vergangener Veröffentlichungen finden Sie im Termin-Topic.
(03.09.2010/dc/a/g)


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