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USD/JPY, Auf der Verliererstraße


13.07.2009
forexcheck.de

Frankfurt a. M. (forexcheck.de) - Der US-Dollar fällt derzeit gegenüber dem Japanischen Yen (USD/JPY) durch seine schwache Performance auf.

Das Währungspaar notiert aktuell bei 92,6825 und damit 0,25 % schwächer als noch am letzten Handelstag.
Das Tief des USD/JPY lag heute sogar bei 91,7225 und damit auf einem neuen Mehrwochentief.

Aus Indikatorensicht befindet sich das Währungspaar derzeit mit einem RSI von 29 knapp innerhalb der Überverkauftzone. Ebenso war der letzte Kurs in der unteren Hälfte der Bollingerbänder, genauer gesagt knapp oberhalb des unteren Bandes, dessen Begrenzung derzeit bei 92,1625 verläuft.
Der RSL-Indikator liegt aktuell bei 0,9700, was derzeit einer der schwächsten Werte bei den internationalen Devisenpaaren ist.

Fazit: Aktuell haben es die Bullen beim USD/JPY schwer. Die Indikatoren deuten ebenfalls auf ein Übergewicht der Bären hin. Erst über dem Widerstand von 95,2500 auf Schlusskursbasis bekommen die Bullen wieder neue Kraft.


An Wirtschaftsmeldungen kam heute wenig, was die Forexkurse hätte durcheinanderwirbeln können:

So wurden früh morgens die Zahlen zum japanischen Verbrauchervertrauen ("Shouhishataidoshisuunodoukou") des staatlichen Economic and Social Research Institute's (ESRI, "Keizaishakaisouguokenkyuujyo toukeijyouhou chousakekka") für Juni 2009 veröffentlicht.

Der Index für das japanische Verbrauchervertrauen notiert im Juni bei 37,6. Einen Monat zuvor hatte der Vertrauensindex bei 35,7 gelegen, im Vergleichsmonat ein Jahr zuvor bei 32,6.

Gegen Mittag kam die Veröffentlichung der Zahlen zu den OECD standardisierten Arbeitslosenquoten für Mai 2009.

Die standardisierte Arbeitslosenquote für den Bereich der OECD ist auf 8,3 % gestiegen von zuletzt 8,0 %. Vor einem Jahr hatte die Rate noch bei 5,9 % gelegen.


Für den Bereich der Eurozone stieg die Rate um 0,2 % zum Vormonat auf 9,5 %, im Vorjahr hatte die Rate bei 7,4 % gelegen. Die nach OECD Maßstäben standardisierte Arbeitslosenquote für die USA stieg leicht um 0,1 % zum Vormonat auf 9,5 %, gegenüber 5,6 % ein Jahr zuvor. Für Japan notiert die Quote bei 5,2 % verglichen mit 5,0 % im April und 1,2 % höher als im Mai des Vorjahres. Die deutsche Arbeitslosenquote wird unverändert zum Vormonat angegeben mit 7,7 % angegeben, was gegenüber dem Vorjahr einen Anstieg um 0,3 % bedeutet.

Mit der aktuellen Veröffentlichung setzte der Index zum japanischen Verbrauchervertrauen seinen Aufwärtstrend ausgehend vom letzten Tief bei 26,2, erreicht im Dezember 2008, fort.

Kurze Zeit später begann der Vortrag des Präsidenten der Europäischen Zentralbank (EZB) Jean-Claude Trichet im Rahmen der Münchner Seminare der CESifo-Gruppe und Süddeutschen Zeitung, von dem aber auch keine nennenswerten Impulse für den Forexmarkt ausgingen.

Um 20.00 Uhr wird am heutigen Tag noch die Veröffentlichung der Zahlen zum US-amerikanischen Staatshaushalt ("Treasury Budget") für Juni 2009 erwartet.

Gerechnet wird für Juni ein Defizit in Höhe von 77,5 Mrd. US-Dollar nach +33,5 Mrd. US-Dollar im Jahr zuvor.


Die Europäische Zentralbank (EZB) veröffentlicht die heutige Referenzkursfeststellung.

Die EZB legte die Referenzkurse für einen Euro auf 0,8678 (0,8580) Britische Pfund (EUR/GBP), 129,03 (128,21) Japanische Yen (EUR/JPY) und auf 1,5133 (1,5140) Schweizer Franken (EUR/CHF) fest.

Der Referenzkurs zum US-Dollar (EUR/USD) liegt bei 1,3975 (1,3901).

Eine Übersicht zu den aktuellen Terminen und Wirtschaftsdaten finden Sie im Termin-Topic.

(13.07.2009/fx/a/t)


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